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Island ist ein Land mit vielen Wasserfällen
Island -

Sehens- und erlebenswert

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Pauschaltouristen werden sich vor allem in der Hauptstadt Reykjavik mit ihren zahlreichen Museen und sonstigen kulturellen Einrichtungen aufhalten.
Dabei wird Ihnen eigentlich immer die berühmte Rundfahrt "Golden Circle" angeboten, so dass Sie wenigstens ein paar der Highlights von Island erleben:

Diese Tagestour führt Sie zur Almannagja-Schlucht, einem der Orte auf Island, an denen auch für den Laien erfahrbar ist, dass die Insel Island ein geologisches Unikum ist: Die Insel liegt zum Teil auf der europäischen, zum Teil auf der amerikanischen Kontinentalplatte. Auf der Seite über die Geologie Islands schreiben wir darüber mehr.

Ebenfalls ein erstrangiges Naturerlebnis auf der Rundfahrt ist der Gullfoss-Wasserfall, der höchst eindrucksvoll von der Hochebene in eine enge Schlucht stürzt. Ob mit oder ohne "Golden-Circle"-Rundfahrt: Den Gullfoss sollten Sie nicht versäumen, sonst sind Sie irgendwie nämlich gar nicht auf Island gewesen.
Auf der Seite über die Flüsse und Wasserfälle Islands haben wir Ihnen auch zum Gullfoss ein paar weitergehende Informationen zusammengestellt.

Eine weitere Station auf dieser Rundfahrt ist die Blaue Lagune. Achtung: Der Besuch (im Sinne von Benutzung) dieses heissen Freiluftbades ist i.d.R. nicht im Preis der Rundfahrt inbegriffen!
Mit der Geschichte des Landes werden Sie während der Golden-Circle-Rundfahrt in Thingvellir (etwa 40 Kilometer östlich von Reykjavik) anschaulich konfrontiert.

Ausserdem sehen Sie während der Rundfahrt natürlich ein bisschen was vom Land. Es gibt weitere Tagesausflüge im Angebot, die wir hier noch einzeln vorstellen werden.

Museen in der Hauptstadt Reykjavik:
Vor allem in der Hauptstadt Reykjavik gibt es eine Vielzahl von meist sehr interessanten Museen, bei denen z.T. auch deutsche Erklärungen bzw. Beschriftungen vorhanden sind. Es ist aber doch gut, wenn Sie einigermassen der englischen Sprache mächtig sind.
Info-Island.de stellt die einzelnen Museen vor - hier ist zunächst mal immerhin schon mal eine Aufzählung:

  • Das Nationalmuseum
  • Museum für das kulturelle Erbe Islands
  • Die Nationalgalerie
  • Kunstmuseum "Kjarvalsstašir"
  • Bildhauermuseum "Įsmundarsafn" mit Skulpturengarten
  • Einar-Jónsson-Museum
  • Handschriftensammlung Įrni-Magnśsson
  • Freilichtmuseum Įrbęjarsafn
  • Fotografiemuseum
  • Gemäldesammlung im Įsgrķmur-Jónsson-Museum
  • Sigurjón-Ólafsson-Museum (moderne Skulpturen)
  • Naturgeschichtliches Museum
  • Das Isländische Phallusmuseum

Das Saga-Museum im Perlan existiert nicht mehr.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt sind die moderne Hallgrķmskirkja und das Konzerthaus Harpa.

Kaum übersehen kann man den Tjörnin (auch Reykjavķkurtjörn). Dieser See mitten in Reykjavķk wird vielfach als ein wichtiges Naturreservat und Vogelbrutgebiet geschildert. Dieser Meinung kann der Verfasser nicht folgen: Der Tjörnin ist sicherlich der (zeitweilige) Lebensraum von allerlei Enten, Gänsen und Schwänen - das ist aber die Alster in Hamburg auch. Es brütet auch mal der eine oder andere Taucher in der Ufervegetation und gelegentlich kommt auch mal eine Seltenheit auf den See. Aber wichtiges Naturreservat geht anders - gerade auf Island mit seiner teilweise seit Jahrhunderten unberührten Natur.
Geniessen Sie also einfach einen angenehmen Spaziergang an diesem schönen städtischen See und freuen Sie sich an den halbzahmen Wasservögeln.

Sehenswerte Natur:
Vor allem die Natur des Landes ist überwältigend und das explizite Ziel vieler Individualtouristen. Neben dem Žingvellir-Nationalpark mit der Almannagja-Schlucht gibt es im Westen Islands den Snęfellsjökull-Nationalpark. Der grösste aber ist der Vatnajökull-Nationalpark, ein riesiges Gebiet, das sich der Länge nach vom äussersten Norden bis an die Südküste zieht.
Wegen der Grösse der Nationalparks gibt es da natürlich viele verschiedene sehenswerte Orte, weshalb wir eine gesonderte Seite zu den 3 Nationalparks des Landes entwickelt haben.

Für die Beobachtung von Walen (Whale-Watching) gilt Island als einer der weltweiten HotSpots.

Die Gewässer um Island sind immer noch reich an Fischen und Meeressäugern, obwohl die Situation auch in dieser Region der Erde nicht mehr so gut ist wie früher. Als Ausgangspunkt für Whale-Watching ist Island mittlerweile kein Geheimtipp mehr. In Husavik (im Norden Islands und damit recht weit weg von Reykjavik) gibt es seit 1997 ein Wal-Zentrum bzw. Walmuseum, wo Sie alle wichtigen Informationen zu diesem Thema bekommen. Von Husavik werden auch Schiffstouren angeboten.

Auch der Ort Olafsvik auf der Halbinsel Snaefellsness gilt als guter Startplatz für WhaleWatching-Touren; dieser Ort ist von Reykjavķk gut mit dem Auto zu erreichen.

Für "Bird-Watcher" ist Island eine gute Adresse. Wir schreiben im Kapitel über die Flora und Fauna des Landes ausführlicher; hier mag eine (unvollständige) Aufzählung einiger wichtiger und in Deutschland nur sehr selten zu beobachtender Vogelarten genügen:

Der clownartige Papageitaucher ist fast so etwas wie der Nationalvogel Islands. Vielfach findet man Alpenschneehuhn, Goldregenpfeifer, den wunderschönen Gerfalken und den Merlin, einen kleinen, sehr schneidigen Zwergfalken. Auch die Rotdrossel sieht man in Deutschland bestenfalls mal im Winter. An den Vogelfelsen finden sich zudem Trottellummen, Dickschnabellummen, Eissturmvögel, Gryllteiste und Basstölpel. Es gibt Odinshühnchen und Thorshühnchen und an Gletscherseen sind Sterntaucher und Skua (Raubmöwen) zuhause.
Eistaucher, Kragenente und Spatelente haben auf Island sogar ihre wahrscheinlich einzigen europäischen Brutgebiete.

Polarlichter (Aurora borealis):
Das menschenleere und dunkle Hochland der Insel ist allerdings besser, wenn Sie das berühmte Nordlicht sehen wollen. Die beste Zeit ist von Ende Oktober bis Mitte Dezember sowie von Ende Februar bis Anfang April.

Der Beitrag über die Sehenswürdigkeiten Islands wird in Kürze ergänzt.

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