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Es sind aktive
Vulkane, die alle paar Jahre ausbrechen und durch ihre Aschewolken
erhebliche Behinderungen z.B. im europäischen Flugverkehr
verursachen können.
Island ist
etwa so gross wie die ehemalige DDR und gilt als die größte Vulkaninsel
der Welt. Island ist nicht sehr kuschelig, die Insel fasziniert
den Besucher aber durch ihre grandiose Natur. Island ist
besonders attraktiv für Individualreisende.
Zu Island
gehören auch die Westmännerinseln (Vestmannaeyjar)
mit der Vulkaninsel Surtsey, die erst 1963 aus dem Meer
aufgetaucht ist. Die Entstehung von Surtsey ist ein Glücksfall
für die Wissenschaft z.B. bezüglich der Erforschung
der Ausbreitung von Leben und darf nur zu wissenschaftlichen Zwecken
betreten werden.
Die ganze
Insel Island hat nur etwa 300.000 Einwohner (also wenig mehr als
Augsburg oder etwa so viele, wie Rostock und Schwerin zusammen),
von denen fast Zweidrittel im Ballungsraum der Hauptstadt Reykjavík
leben. Die Sprache ist Isländisch,
aber man kommt auch mit Englisch ganz gut weiter. Island gehört
(noch) nicht zur EU und hat natürlich auch eine eigene Währung,
die Isländische Krone (ISK). Die Einreise ist von Deutschland
mit dem Personalausweis möglich.
Der Inselstaat
gilt nicht nur als eine der ältesten Demokratien in der ganzen
Welt, sondern zählt auch aktuell zu den demokratischten Ländern
überhaupt. Seit 2010 erlaubt sich die Hauptstadt mit ihrem
Oberbürgermeister Jón Gnarr eine Regierung der Kulturschaffenden.
Ob sich das als politischer Narrenspass oder als Ansatz für
eine bessere Welt erweist, mag die Zukunft zeigen. Bisher jedenfalls
scheint's der Bevölkerung zu gefallen . . .
Die Wirtschaft
Islands ist schwer einzuschätzen: Einerseits gibt es eine
stabile Entwicklung, andererseits kam es 2008 zum grossen Banken-Crash.
In der realen Welt (soll heissen: unabhängig von Spekulationen,
die ja z.T. auch gezielt von aussen in einige der EU-kritischen
Länder hereingetragen wurden) ist der Tourismus nach
der Fischerei mittlerweile zum zweitwichtigsten Wirtschaftszweig
geworden.
Sehenswürdigkeiten:
Island ist
insbesondere attraktiv wegen seiner ausserordentlichen Natur,
vor allem wegen der perfekten Verbindung von Feuer und Wasser,
also Vulkanismus und Vergletscherung bzw. grosse Flüsse mit
eindrucksvollen Wasserfällen. Ausserdem verfügt das
Land über eine arten- und individuenreiche Vogelwelt.
Unbedingt
sehenswert sind die vier Nationalparks mit ihren Gletschern,
Vulkanen, Wasserfällen und Geysiren.
Eine Besonderheit
ist, dass wir über die Entwicklung der Kultur auf
der Insel sehr gut Bescheid wissen: Die Isländer sind ein
erzähl- und schreibfreudiges Völkchen (angeblich schreibt
jeder zweite Isländer im Laufe seines Lebens ein Buch!) und
die Geschichte des Landes ist deshalb detailliert überliefert
worden. Lesen Sie dazu auch unser Kapitel
über die Geschichte.
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